1. FC Quickborn v. 1999 e.V.

Presse Archiv 2005

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Nur einmal verloren

QUICKBORN: Lob für G-Jugend des 1. FC

Das war aber eine große Überraschung für die dritte G-Jugend des 1. FC Quickborn: Gemütlich saßen die 13 Jungs bei Salzstangen und Orangensaft zusammen, als plötzlich laute Fußtritte zu hören waren und der Weihnachtsmann mit einem Sack voller Geschenke in der Tür stand. Jeden einzelnen Kicker bat der Weißbärtige nach vorne und lobte die individuellen Fähigkeiten. "Du bist ja ein ganz toller Vorstopper, wie du den Stürmern die Bälle wegschnappst."
Sponsor und Ausrichter der Bescherung war die Fahrschule Basner. Doch das kommt nicht von ungefähr: Die ganze Familie hat sich dem Fußball verschrieben. Klaus Basner und seine Frau Heike sind Betreuer der G-Jugend, ihr Sohn spielt selbst mit und schießt die Mannschaft mit seinen Toren zum Erfolg.
Die kleinen Kicker, alle Jahrgang 2000, waren in der Hinrunde ein echter Dauerbrenner: "Wir haben bis jetzt nur gegen eine Mannschaft verloren", betont Trainer Ole Fischer. (werm)

Die jungen Kicker gehören zu einem Team, das auf dem Platz wie Pech und Schwefel zusammenhält. Foto: werm
Aus dem Quickborner Tageblatt vom 28. Dezember 2005 zum Anfang

Fußballverband war begeistert

Gut organisiertes Turnier

Es ist längst Tradition, daß der 1. FC Quickborn die Hamburger Fußball-Hallenmeisterschaften ausrichtet. Und die Mammutveranstaltung mit 55 Juniorenmannschaften aus dem gesamten Bereich des Hamburger Fußballverbandes war hervorragend organisiert. Für den reibungslosen Ablauf sorgte, wie in jedem Jahr, der Sportliche Leiter des FC Q, Jan Ketelsen. Bereits zum fünften Mal erwies sich das 30-Mann starke Team um Ketelsen als ausgesprochen guter Gastgeber, und das, obwohl die Austragung des Turniers sogar kurzfristig auf der Kippe stand: Es war versehentlich zu einer Doppelbelegung der Halle gekommen. "Insbesondere die Mitarbeiter der Stadt und die Handballabteilung des TuS zeigten sich äußerst kooperativ bei der Lösung der Probleme", berichtete Ketelsen. Insgesamt fielen 126 Treffer in 90 offiziellen Meisterschaftsspielen. Auch das Abschneiden der eigenen Mannschaften stimmte Ketelsen fröhlich: Sieben teilnehmenden Teams von der D- bis zur G-Jugend erreichten sechsmal den zweiten Platz.
Aus dem   blickpunkt quickborn vom Dezember 2005 zum Anfang

Mit Rainer Calmund die Nationalelf 2006 aufgestellt

Junge Kicker aus Quickborn und Ellerau treffen „Schwergewicht“ in der Hamburger AOL-Arena



Zu „Calmund's Mini Fußballtruppe gehören“ 55 Nachwuchskicker des 1. FC Quickborn. Sie alle durften in der AOL-Arena trainieren.                         Foto: Maaß

Hamburg/Quickborn (bi). Der „heilige Rasen“ der AOl-Arena, den normalerweise nur die HSV-Profis und deren Gegner betreten dürfen, war am Dienstag Trainingsplatz für 55 Nachwuchskicker des 1. FC Quickborn und zwei Spieler des SC Ellerau. Die kleinen Fußballer durften in dem imposanten Hamburger Stadion kicken, Elfmeter schießen, und sie trafen den ehemaligen Manager von Bayer Leverkusen, Rainer Calmund, persönlich.
   Vier FC-Mannschaften mit Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren waren kurzfristig der Einladung von Calmund und dem HSV gefolgt. „Die AOl-Arena sieht von hier unten gar nicht so riesig aus“, kommentierte ein junger FC- Kicker den Blick auf die leeren Ränge. Aber dennoch flößte das imposante Rund den             
Kleinen Respekt ein. Besonders Marvin Küster und Tobias Hahn (beide 6) aus Ellerau ließen sich beeindrucken.

   Die Quickborner Kinder hingegen fühlten sich auf dem Bundesliga-Platz in ihrer großen Gemeinschaft sofort heimisch. Als dann Calmund die Arena betrat, wurden sofort Autogramm-Wünsche laut. Das Schwergewicht des deutschen Fußballs lud die jungen Kicker nach dem „Training“ in den Presseraum des HSV ein. „Ihr gehört jetzt alle zu Calmund's Mini Fußballtruppe“, verkündete er. Insgesamt 400 kleine Fans gehörten dazu. Er habe sie alle an insgesamt sechs Terminen in Berlin und Hamburg getroffen. Er wolle sie für den Sport begeistern und brauche ihren Fußballverstand.
   Dann ging er in seiner gewohnt kumpelhaften Art             
daran, mit seinen jungen Gästen eine National- mannschaft für die WM 2006 aufzustellen. „Wollt ihr Kahn, Lehmmann oder Hildebrand im Tor?“, fragte er seine Sachverständigen und erhielt per Handzeichen ein deutliches Votum für Kahn.
   Begeisterte Zustimmung signalisierten die Kinder auch für die Aufstellung von Ballack. Ihm zur Seite hätten sie gern van der Vaart gestellt. Calmund musste sie aber belehren, dass dieser Holländer sei. An seiner Stelle nominierten die Kinder zusammen mit ihrem „Chef“ dann Piotr Trochowski vom HSV. Der gehört zwar nicht zur erweiterten Auswahl des Bundestrainers. „Aber das ändert sich vielleicht“ , sagte Calmund. Denn er werde Klinsmann die Wunsch-Elf seiner Mini Fußballtruppe nach Amerika per E-Mail schicken.
Aus dem Quickborner Tageblatt vom 29. September 2005 zum Anfang

Der große Auftritt der Kleinen

2. F-Jugend des FC Quickborn begleitet Stars auf den Rasen

Hamburg (de). Es war irgendwie alles anders bei diesem Nord-Süd-Derby. Nicht nur, dass der HSV nach langer Durststrecke wieder einmal gewann. Anfangs wollte keine der „Kinder-Auflaufmann- schaften“ mit den Stars aus Bayern aufs Spielfeld gehen. „Das gab es ja noch nie“, stammelte ein verdutzter HSV-Beauftragter. Sonst reißen sich alle um die Bayern.“ Und so musste die Münze entscheiden: Die Kinder aus Harburg oder die Quickborner? Die Harburger bekamen die HSV-Helden an die Hand, die 2. F-Jugend des 1. FC Quickborn die der Millionenstars aus München zu fassen.
   Es war ein unvergessliches Erlebnis. Die Quickborner Nachwuchs-Fußballer, die nur wenige Stunden zuvor noch selbst auf dem Platz gestanden und Norderstedt mit 4:1 besiegt hatten, waren richtig auf- geregt. Als Julian Meyer (7) von Roy Makaay nach seinem eigenen Namen gefragt wurde, antwortete der Quickborner: „Makaay.“ Der Niederländer grinste. Und dann ging es raus in die ausverkaufte AOL-Arena. „Als ich auf den Rasen trat, hatte ich das Gefühl, dass ich heute selbst hier spiele und gewinne“, fasste Leon Schulz (7) seine Eindrücke zusammen.
    Er durfte mit Oliver Kahn einlaufen. Der Torwart-Titan             
wechselte allerdings kein Wort mit dem FCQ-Jugendspieler. Und fast hätte er sogar seinen Einsatz verpasst. Doch Michael Ballack schickte Leon und             
Olli raus in die große Fußball- Welt. „Jetzt geht“, sagte der Nationalmannschaftskapitän. Worte, die Leon so schnell nicht mehr vergessen wird.             


Die größte Stunde in seinem Fußballerleben: Leon Schulz wird von Michael Ballack aufs Feld geschickt.
Foto: Eilermann


Aus dem Quickborner Tageblatt vom 26. September 2005 zum Anfang

Der 1. FC Quickborn hat
die „treuesten Fans der Welt“

Lokalderby: 300 Anhänger feuern „die Guten“ an

Quickborn (bi). Fußball ist eine Herzensangelegenheit -vor allem beim 1. FC Quickborn. Der 1999 gegründete Fußballclub hat es geschafft, knapp 300 Fans und Freunde zum Spiel gegen den TuS Holstein Quickborn II zu mobilisieren. So viele Zuschauer sind zu einem Kreisliga-Spiel in Quickborn ganz bestimmt noch nie erschienen.
   Das Holstenstadion schien in die Vereinsfarben orange und schwarz getaucht zu sein. Laute Anfeuerungsrufe und eine Posaune ertönten, dazu wurden Fahnen geschwenkt. Und am Ende des Spiels präsentierte sich die Herrenmannschaft mit der T-Shirt-Aufschrift Danke, Fans! - und das, obwohl das Lokalderby gegen den TuS Holstein 1: 4 verloren ging.
    Die beiden Quickborner Vereine haben ein ganz besonderes Verhältnis. Spaltete sich doch vor sechs             
Jahren eine Jugendmannschaft vom TuS ab, um einen eigenen Verein zu gründen: den 1. FC Quickborn. Und jene jungen Kicker, die damals die erste Mannschaft des neuen Vereins wurden, sind jetzt aus den Kinderschuhen heraus- gewachsen und bilden die Herren des 1. FC Quickborn.
   Am Sonntag durfte das junge Team erstmals ein Punktspiel bestreiten - und das ausgerechnet gegen den TuS Holstein. Für dieses Ereignis mobilisierten die Orange- Schwarzen alle Fans und Mitglieder. Mit enormem Aufwand und kreativen Ideen gelang es, das erste Punktspiel zu einem Erlebnis zu machen.
   Alle Mitglieder, vom jüngsten Kicker aus der „Pampers-Liga“ bis zum Großvater, waren vor dem Spiel zum gemeinsamen Frühstück eingeladen worden. Eltern und Betreuer des Herrenteams schmierten Hunderte von Brötchen, kochten             
Kaffee und schenkten Apfelsaft an der Turnhalle Ziegenweg aus. Spieler aller Jugend- mannschaften waren in ihren Trainingsanzügen erschienen, Eltern, Freunde und Fans kamen in orangen T-Shirts, Pullovern und Jacken. Wer sein FC-Outfit komplettieren lassen wollte, konnte sich die Haare orange färben oder das Gesicht in den Vereinsfarben schminken lassen.
   Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde die Mannschaft unter lautem Jubel und Beifall vorgestellt. Und dann erhielten alle Fans noch ein "Lunch-Paket" mit Fischbrötchen, Naschwerk und Saft als Verpflegung für das Spiel. Dann ging es laut hupend im Autokorso vom Ziegenweg zum Holstenstadion. Die Kinder hielten orange Flaggen aus den Fenstern, gerade so, als hätte der FC die Europarneisterschaft gewonnen.

„Familie“ hält auch bei Niederlagen zusammen

   Dass die jungen Spieler am Ende keine Chance gegen die routiniertere Mannschaft vom TuS hatte, tat der guten Stimmung auf dem Platz keinen Abbruch. Denn der FC zeigte, dass er eine große "Familie" ist, die auch bei Niederlagen fröhlich zusammenhält.
   Übrigens: Am Spielfeldrand wurde Quickborner Politik- Prominenz gesichtet: Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) und seine Frau Ragna sowie Bürgervorsteher Bernd Kleinhapel (CDU) verfolgten die Begegnung.
Auch die kleinen Kicker des 1. FC Quickborn waren im Holstenstadion mit dabei.                       Foto: Jäger

Aus dem Quickborner Tageblatt vom 16. August 2005 zum Anfang

Die „Jung-Eulen“ im orangen Dress werden flügge

Jugendarbeit für den jüngsten Fußball-Nachwuchs beim 1. FC Quickborn / Neuzugänge willkommen
Quickborn (bi). Die Quickborner „Jung-Eulen“, das sind keine Nesthocker, noch haben sie Flügel. „Jung-Eulen“ nennen sich die jüngsten Kicker des FC Quickborn, und somit die Fußballcracks von übermorgen. In ihren knall-orangen Trikots lernen sie das Fußball-Einmaleins auf spielerische Weise.
   Vor mehr als drei Jahren entschied sich der FC, Mini-Ballkünstler im Alter von vier bis fünf Jahren zusammenzubringen und ihnen Spaß am Mannschaftssport zu vermitteln.
   „Vor allem die Koordination soll geschult werden, um die Beweglichkeit zu fördern. Sie ist letztlich Grundlage eines jeden guten Fußballers“, erläutert Jan Ketelsen, Sportlicher Leiter des FC Quickborn. Unter qualifizierter Anleitung werde zunächst nicht trainiert, sondern vor allem getobt. „Wir führen die Kinder unter spielerischen Aspekten an den Fußballsport heran.“
   Auf die Mannschaft der jetzigen Jung-Eulen (Jahrgang 2000) kommen allerdings schon die ersten Herausforderungen zu. Nach einem Jahr Vorbereitung durch Trainer Ole             
Ein ganzes Nest voll „Jung-Eulen“ tobt und trainiert beim 1. FC Quickborn die ersten Ballkontakte.            Foto: Jäger
Fischer und die Betreuer Heike und Klaus Basner, meldete der Verein das Team als 3.G-Jugend jetzt erstmals zum Spielbetreib beim Hamburger Fußballverband an. Nach der Sommerpause geht es für die „Küken“ schon um Tore und Punkte.
   „Mit derzeit 16 Spielern im Kader ist das kein gewagter Schritt“, ist sich Ketelsen sicher: „Wir haben ein großes Potenzial an motivierten Kindern und hilfsbereiten Eltern.“ Die Mannschaft ist aber dennoch für weitere Neuzugänge offen.             
Ketelsen: „Neue Gesichter beim Training sind immer willkommen.“ Kleine Fußballfans, die mitmachen möchten, können mit ihren Eltern einfach beim Training auf dem Grandplatz am Ziegenweg vorbeischauen. Die kleinen Eulen (Jahrgänge 2000 und 2001) treffen sich jeweils donnerstags in der Zeit von 16 bis 17 Uhr -und das sogar in den Ferien. Im Internet unter: www.fc-quickborn.de gibt es nähere Informationen, oder Telefon: (04106) 652021.

Aus dem Quickborner Tageblatt vom 18. Juli 2005 zum Anfang

Neun Siege in Folge:
C-Jugend ist Spitze

Aufbruchstimmung beim 1. FC Quickborn

Quickborn (re) Aufbruchstimmung herrscht beim 1. FC Quickborn (FCQ) nicht nur, weil ab der kommenden Spielsaison erstmals eine Herrenmannschft zum Punktspielbetrieb gemeldet wird. "Auch in der Jugendabteilung gilt es, neue Ufer zu erreichen" , so Jan Ketelsen, Sportlicher Leiter des FCQ.
   Aushängeschild ist die 1. C-Jugend. Das Fußballteam machte mit neun Siegen in Folge die Staffelmeisterschaft perfekt. Jetzt will das Team den Aufstieg in die B-Sonderklasse schaffen. Es handelt sich dabei um die höchste Klasse im Hamburger Fußballverband dieses Jahrgangs. "Die C-Jugend besitzt
das größte Potenzial. Aber auch mit unseren anderen Mannschaften ab der C-Jugend aufwärts wollen wir uns im leistungsorientierten Fußball etablieren", so Ketelsen.
   Mit verantwortlich für den großen Erfolg der C-Jugend ist Trainer Marco Ricciardi (26). Er sammelte bereits viele Erfahrungen im Jugendbereich bei den großen Vereinen wie Altona 93, Blau- Weiß 96 Schenefeld und FC St. Pauli. "Die locker-jugendliche Art gepaart mit dem Drang zum Leistungsfußball scheint eine optimale Mischung für das Team zu sein", meinte Ketelsen, der den 1. FC Quickborn vor sechs Jahren gründete, weil er Ärger mit dem TuS Holstein hatte.

Die 1. C-Jugend des 1. FC Quickborn will den Aufstieg in die B-Sonderklasse schaffen.
Aus dem Quickborner Tageblatt vom 18. Juni 2005 zum Anfang

„Die Guten“ dürfen im Holstenstadion kicken

Stadtverwaltung erteilt FCQ Erlaubnis, am Harksheider Weg Punktspiele auszurichten
Quickborn (re). Der 1. FC Quickborn („Wir sind die Guten“) darf ab der neuen Saison 2005/2006 seine Punkt- und Pokalspiele im Holstenstadion am Harksheider Weg ausrichten. Das erklärte Amtsleiter Ralf Gercken am Mittwochabend. Der Vorstand des 1. FC Quickborn hatte einen Antrag gestellt, über den in dieser Woche entschieden wurde. "Es ist eine Entscheidung nach objektiven Gesichtspunkten getroffen worden", sagte Gercken. Er betonte, dass die Stadt Eigentümer sei und die Entscheidung über Nutzung nicht einzelnen Vereinen obliege.
   Ob der junge Verein dort auch trainieren wird, steht noch nicht fest. "Das bedarf einer neuen Klärung", so Gercken. Der Entscheidung, den 1. FC Quickborn im             
Jan Ketelsen (Mitte) hat es in wenigen Jahren geschafft, einen konkurrenzfähigen Fußballverein aufzubauen.
Stadion spielen zu lassen, waren viele Gespräche vorausgegangen. Auch mit dem TuS Holstein Quickborn. Zu 95 Prozent nutzen die TuS-Manschaften das Stadion. Auch Freizeit- mannschaften üben dort. Vertreter des TuS hatten sich jedoch geweigert, mit dem 1. FC Quickborn zu kooperieren.
   Doch der 1. FC Quickborn hatte bisher das Nachsehen. "Es ist traurig, dass es so lange gedauert hat. Es müsste doch             
eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir in dem Holstenstadion trainieren dürfen", sagte Jan Ketelsen, sportlicher Leiter des 1. FC Quickborn. "Ich freue mich trotzdem." Die Umsetzung werde aber nicht einfach sein, sagte er.
   Am 26. Mai feierte der 1. FC Quickborn sein sechsjähriges Bestehen. Er wurde gegründet, weil Ketelsen damals Ärger mit der TuS-Fußball-Sparte hatte. Viele junge Spieler verließen daraufhin den Traditionsverein.
Aus dem Quickborner Tageblatt vom 16. Juni 2005 zum Anfang

Der 1. FC Quickborn wird erwachsen

Verein meldet sechs Jahre nach seiner Gründung eine Herrenmannschaft an
Quickborn (re). Er ist erwachsen geworden: Der 1. FC Quickborn meldet sechs Jahre nach seiner Gründung eine Herrenmannschaft für die kommende Saison an. Bis jetzt gab es "nur" Jugendmannschaften.
   Die konsequente und erfolgreiche Jugendarbeit trägt nun die ersten Früchte. "Die bisherigen A-Jugendlichen wechseln komplett in die 1. Herren", freut sich Jan Ketelsen, sportlicher Leiter. Herausragend sei dabei die Tatsache, dass die Spieler aus Quickborn oder der unmittelbaren Nachbarschaft kommen. "Eine zusammengekaufte Söldner- truppe können wir uns auch gar nicht leisten. Ziel war immer, unseren Jugendlichen auch nach der Juniorenzeit eine Perspektive in ihrer Heimatstadt zu zeigen", stellte Ketelsen deutlich klar. Erste Abwerbeversuche der Konkurrenz habe es schließlich schon gegeben, seien nun aber im Keime erstickt worden.
   Kopf des neuen Projekts ist Reinhold Exenberger.             
Die Jugendmannschaften des 1. FC Quickborn sind stolz auf ihren Verein.
"Mit ihm konnte ein qualifizierter Trainer gefunden werden, der selbst jahrelang aktiven Leistungssport betrieben hat", berichtet Ketelsen. Der gebürtige Tiroler wurde mehrfach österreichischer Juniorenmeister mit dem ESV Kufstein und spielte im Bundesleistungszentrum zusammen mit Manfred Linzmair, der gerade zum Cheftrainer beim österreichischen Bundesligisten Casino Salzburg berufen wurde. "Die Aufgabe ist extrem reizvoll und ich bin sehr erfreut, die 1. Herren des Vereins übernehmen zu dürfen und beim Aufbau mitzuwirken", sagte der Trainer.
   Nun sucht der Verein noch nach Ergänzungen. Gesucht wird unter anderem ein Torwart, aber auch weitere Spieler sind uns will-             
kommen", so Ketelsen. Ein Mannschaftsabend ist für Dienstag, 7. Juni, vorgesehen. Treffpunkt ist die Beluga-Bar im Beluga-Haus. Beginn ist um 19 Uhr.
   Erste Testspiele gegen Mannschaften aus der Kreisklasse und der Bezirksliga habe es schon gegeben. "Wir haben dabei gut ausgesehen", so Ketelsen.
   Unklar sei noch, wo der 1. FC Quickborn seine Heimatspiele austragen wird. "Es muss ein Rasenplatz sein. Optimale Voraussetzungen bietet hierfür das Quickborner Holsten-Stadion", so der Erste Vorsitzende Wolfgang Kliemke. Eine andere Alternative schließe er aus.
Aus dem Quickborner Tageblatt vom 30. Mai 2005 zum Anfang

Zähe Verhandlungen
über Stadion-Nutzung

Trainieren junge TuS-Kicker bald in der Bankschen Kuhle?

Zu 95 Prozent nutzt der TuS Holstein die Anlage. Doch
auch der 1. FC Quickborn liebäugelt damit, dort zu trainieren.

Von René Erdbrügger
Quickborn. Sie haben sich nicht besonders lieb: der TuS Holstein Quickborn und der 1. FC Quickborn. Vielleicht dauern deswegen die Verhandlungen über die Nutzung des Holstenstadions so lange. Seit einem Jahr hält die Debatte an. „Ende dieses Jahres gibt es eine Lösung“, sagte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU).
   Man darf gespannt sein. Derzeit nutzen die Fußballmannschaften des TuS Holstein zu 95 Prozent das Stadion. Und zwar jeden Tag. Auch die „Golden Oldies“, ein Freizeit-Team älterer Herren, dürfen dort trainieren. Nur der 1. FC Quickborn („Wir sind die Guten“), der vor sechs Jahren gegründet wurde, weil der heutige sportliche Leiter Jan Ketelsen Ärger mit der TuS-Fußballsparte hatte, muss sich mit der Bankschen Kuhle, dem Grandplatz am Ziegenweg und dem Sportplatz im Schulzentrum Süd begnügen.
   Anfang vorigen Jahrs kamen zum ersten Mal Gerüchte auf, dass auch die jungen Kicker des 1. FC Quickborns gehörig Lust hätten, Fußbälle im Holstenstadion zu treten. Nach dem Motto: Was dem TuS recht ist, ist „den Guten“ billig. Kurze Zeit später liefen dieersten Verhandlungen mit der Stadt, die Eigentümerin des Stadions ist. Seitdem ist Stillschweigen vereinbart worden.
   Dennoch sickert immer wieder etwas durch. Laut gut informierter Kreise aus dem Rathaus hieß es, dass beide Vereine mit einer gemeinsamen Nutzung des Holstenstadions nicht besonders glücklich wären. Wen zwei sich streiten, freut sich der Dritte. So lässt sich die Stadt die Option offen, das Stadion auch anderweitig zu vermieten, an Gesellschaften beispielsweise.
   Einen explosiven Ballon ließ TuS-Urgestein Uwe Langeloh während der jüngsten Delegiertenversammlung steigen. Sinnbildlich gesprochen. Er schlug vor, die TuS-Jugendmannschaften doch auch in der Innenstadt trainieren zu lassen. So müssten die jungen Fußballer aus Quickborn und Ellerau nicht erst kilometerweit zum Holsten-             
station am Harksheider Weg fahren. Warum lange Wege in Kauf nehmen und Vereinsmitglieder verlieren?
   Der Vorschlag kam nicht von ungefähr. Längst hat der 1. FC Quickborn mehr Jugendmannschaften auf sich vereint als der Traditionsverein TuS Holstein. Langeloh hat deswegen Ursachenforschung betrieben. Er befrage Kinder und Jugendliche. Doch ob die TuS-Spieler bald auch in der Bankschen Kuhle trainieren werden, kann derzeit noch niemand sagen.
   Der Vorschlag Langelohs stieß während der Delegiertenversammlung nicht auf viel Resonanz. Die Versöhnung zwischen den beiden Vereinen fördert er auf keinen Fall. Bei den Migliedern des 1. FC Quickborns hinterließen die Pläne sogar einen faden Nachgeschmack, hieß es. Zumal Langelohs Vorpreschen als vedeckte Rekrutierung junger Spieler für den TuS interpretiert werden könne, so einige Mitglieder des Konkurrenzvereins.
   Ob die TuS-Spieler jedoch Freude hätten, auf einem Grandplatz zu spielen, bleibt abzuwarten. Ein Großteil der Sportanlagen in Quickborn ist sanierungbedürftig. Der Rasenplatz der Bankschen Kuhle ist ein Acker, und der Belag des Grandplatzes am Ziegenweg alt und verdichtet. Bei Regen sammelt sich das Wasser auf der Fläche und läuft kaum ab.
   Während der kommenden zehn Jahre will die Stadt zwar 900 000 Euro für die Sanierung von Sportplätzen investieren. Aber es handelt sich hierbei um Pläne, die jederzeit wieder verworfen werden können. Angesprochen auf das Thema erklärte Köppl im Gespräch mit unserer Zeitung: „Die Investitionen für Schulen und Kitas haben Priorität.“
Jan Ketelsen (hinten, Mitte) feiert am 26. Mai das sechsjährige Bestehen des 1. FC Quickborn. Er wünscht sich, auch einmal im Holstenstadion trainieren zu dürfen.                         Foto: pt
Aus dem Quickborner Tageblatt vom 10. Mai 2005 zum Anfang

Wird das Stadion verpachtet?

Gesamtkonzept für Sportstätten soll her / Vereine können an Pflege beteiligt werden
Früher trainierten im Holstenstadion Nationalspieler wie Gerd Müller. Diese Zeiten sind längst vorbei, weil lange nicht investiert wurde. Ein Gesamtkonzept für alle Sportanlagen soll abhelfen. Verpachtung nicht ausgeschlossen.
Von Beatrice Maaß
Quickborn. Quickborns Sportanlagen sind in schlechtem Zustand: Im Holstenstadion, wo dereinst sowohl die Deutsche Nationalmannschaft als auch das Team der DDR trainierten, tritt schon lange keine Prominenz mehr an. Der Grandplatz dort sollte vor knapp 20 Jahren saniert werden, doch die Investition wurde ein ums andere Jahr verschoben. Auch die anderen Sportstätten der Eulenstadt sind teils dringend sanierungsbedürftig: Das Rasenfeld der Banckschen Kuhle ist ein Acker, der Grandplatz am Ziegenweg völlig kaputt und nur bei Trockenheit bespielbar.
  „Es besteht Handlungsbedarf“, ist sich Ralf Gercken, Amtsleiter im Quickborner Rathaus, bewusst. Politik und Verwaltung ringen darum jetzt um eine Lösung. Sie wollen ein Sanierungs- und Nutzungs- konzept unter Beteiligung der beiden Vereine TuS Holstein und 1. FC Quickborn erstellen. Einbezogen werden sowohl             
In den 70er Jahren war es Aushängeschild, jetzt ist es Sorgenkind: Das Holstenstadion.                     Foto: Maaß

das Holstenstadion als auch die Sportanlagen am Mühlenberg (Bancksche Kuhle und Grandplatz am Ziegenweg) sowie die Sportstätten am Heidkamp.
   In einem Beschluss des Ausschusses Bildung, Kultur und Sport heißt es: „In diesem Zusammenhang ist unter anderem eine mögliche Verpachtung der Spielflächen im Holstenstadion sowie in der Banckschen Kuhle an Dritte zu prüfen.“ Soll heißen: Sowohl mit den Sportvereinen wird gesprochen, ob sie Verantwortung und Pflege übernehmen wollen, als auch mit „Dritten“.
   Das könnte auch eine Gesellschaft sein, betont Gercken: „Alles ist total offen“. Allerdings soll gewährleistet bleiben, dass die Sportanlagen auch künftig von der Allgemeinheit genutzt werden können. Konkret bedeutet dies, dass beispielsweise die Bancksche Kuhle wie bisher als Sportplatz für alle, die dort kicken möchten, offen gehalten wird. Ein Verkauf von Grund und Boden, betont Gercken, sei ausgeschlossen.
   Die Erstellung eines Gesamtkonzepts und die Gespräche mit den Sportvereinen soll die dringensten Sanierungsmaßnahmen nicht aufschieben. Vordringlichste Erneuerungen werden unabhängig von den Verhandlungen sofort in Angriff genommen. So soll etwa der Rasen der Banckschen Kuhle noch in diesem Frühjahr neu hergerichtet werden.
   Auch die Sanierung des Grandplatzes am Ziegenweg wird demnächst angeschoben. Der Ausschuss ist übereingekommen, für dieses Areal Alternativen prüfen zu lassen. Soll heißen: Außer einer Erneuerung des Belages kommt als Ersatz auch die Ausstattung mit Rasen oder Kunstrasen in Frage.
Aus dem Quickborner Tageblatt vom 30. März 2005 zum Anfang

Braunschweig holt den Pokal

Eintracht Nachwuchs triumphiert in Quickborn

Quickborn (ber). Die lange Anfahrt hat sich für die A-Junioren von Eintracht Braunschweig gelohnt. Die Nachwuchskicker aus Niedersachsen wurden für ihren Tumiersieg beim 6. Copyland-Cup des FC Quickborn nämlich nicht nur         
mit dem großen Wanderpokal, sondern auch noch mit reichlich Sachpreisen belohnt. Insbesondere der 200-Euro- Gutschein einer Fastfood-Kette sorgte für Begeisterung im Eintracht-Lager.
   Zwei Tage lang wurde am Ziegenweg nach dem Modus       
"Jeder gegen Jeden" gekickt. Die Entscheidung fiel im vorletzten Spiel, das die Braunschweiger 3:1 gegen den späteren Dritten SV Werder Bremen gewannen. Auf dem Silberrang landete das Hamburger Verbandsliga- Uberteam des SC Vier- und Marschlande. Beste Mannschaft aus unserem Verbreitungsgebiet war der VfL Pinneberg (Vierter). Die Gastgeber landeten auf den Rängen sechs (Team A) und acht (Team B). "Wichtiger war uns allerdings, dass alles glatt läuft" , so Jan Ketelsen. Der FCQ-Trainer freute sich vor allem über die Besucherresonanz ("Insgesamt waren mehr als 600 in der Halle!"), die vielen Tore (203) und die Fairness der Nachwuchskicker (nur vier Zweiminutenstrafen).
Das B-Junioren-Turnier um den 1. ETAP-Hotel-Pokal gewann der SC Alstertal-Langenhorn mit einem 3:1-Finalsieg über den TuS Appen. Der FCQ landete auf Rang drei.
Das Quickborner A-Team (orange Trikots) landete am Ziegenweg auf dem sechsten Platz.                           Foto: Stemmer
Aus dem Quickborner Tageblatt vom 19. Januar 2005
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