1. FC Quickborn v. 1999 e.V.

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Fußballherzen schlagen höher

Sportpark: Moderner Kunstrasen statt Grandplatz / Kosten: 350.000 Euro / 400-Meter-Laufbahn gewünscht

Mehr als 30 Jahre alt ist der Grandplatz am Ziegenweg. Jetzt will die Stadt handeln und den Grundstein für ein Sportzentrum legen.

Von René Erdbrügger

Quickborn
Das Herz aller Fußballspieler und Sports- freunde schlägt wieder höher: Die Stadt will den maroden Grandplatz im Quickborner Sportpark erneuern lassen. 350 000 Euro sollen dafür im Haushalt 2009 bereit gestellt werden. Nun muss nur noch die Ratsversammlung ent- scheiden.
   Viele Sportler können es gar nicht glauben, dass mit dem Platz am Ziegenweg, der von Schulen und Vereinen genutzt wird, etwas geschehen soll. Mehr als 30 Jahre lang ließ die Stadt den Platz regelrecht verkommen. Die Folge: "Sobald es regnet, sammelt sich das Wasser auf den Flächen. Der Platz ist oft unbespielbar und muss deshalb häufig gesperrt werden", sagte Birgit Raphael von der Verwaltung im zuständigen Ausschuss.         
Der Grandplatz am Ziegenweg ist oft unbespielbar.       Foto: erd
Auch die Verletzungsgefahr für Sportler sei sehr groß - auch dann, wenn auf dem trockenem Grandplatz gekickt oder gelaufen wird.
   Die Sünden der Ver- gangenheit beschrieb Raphael: "In der Regel geht man bei einem Grandplatz von einer Lebensdauer von zehn Jahren aus. Danach sollte eine Erneuerung des Belags erfolgen. Das ist im Sportpark bis heute nicht erfolgt", berichtete sie. Deswegen sei die Oberfläche verhärtet, und es hätten sich so genannte Lunken gebildet.
       
   Jetzt wollen die Verant- wortlichen endlich Nägel mit Köpfen machen: Statt auf Grand setzt man auf Kunst- rasen. Die Vorteile: eine längere Lebensdauer und eine bessere Bespielbarkeit. Bau- beginn ist 2009.
   Das Bonhoeffer-Gymnasium hat vorgeschlagen, auch eine 400-Meter-Laufbahn anzu- legen. Dieser Gedanken- anstoß wird noch geprüft. Sollte die Stadt sich dafür entscheiden, entstünde am Ziegenweg ein modernes Sportzentrum.
Aus dem Quickborner Tageblatt vom 7. Oktober 2008 zum Anfang

TUS HOLSTEIN     1. FC QUICKBORN GEWINNT DEN „BIT-CUP“

Triumph eines jungen Teams,
das richtig Tempo machte


Peter Hansaul
Quickborn

Mitreißend oder gar drama- tisch war das Finale um den „Bitburger-Cup“ in diesem Jahr nicht wirklich. Dafür waren die jungen Spieler des 1. FC Quickborn zu überlegen - zumindest zu schnell und zu treffsicher. Sie führten bereits mit 4:0, da erst wurden ihre Gegner vom SC Ellerau überhaupt erst munter. Als zuerst Stephan Köhler und dann Fatih Yener auf 2:4 verkürzten, kam in der Halle am Ziegenweg doch noch einmal Stimmung auf. Aber der Endspurt des SC Ellerau kam einfach zu spät.
   In den ersten Finalminuten, als die Partie noch 0:0 stand, war es Quickborns Torwart Marc Westphal, der sich mit einer wagemutigen Parade den ersten Applaus der knapp 200 Zuschauer verdiente. Beim schnellen Gegenangriff brachte Oliver Prüß den 1. FC Quickborn mit 1:0 in Führung. Dann ging es Schlag auf           
Schlag. Malte Winterholdt erzielte das 2:0 und auch das 3:0. Und als Christian Todten- haupt auf 4:0 erhöhte, war der „Bit-Cup 2008“ praktisch schon vergeben.
   Bei der Siegerehrung dann, als man den Pokal in Händen hielt, scherzte Julian Krebs. „Auf unseren ersten Turniersieg hier müssen wir mit Cham- pagner anstoßen.“ Dafür hätte die Prämie von immerhin 300 Euro wohl gerade gereicht.
   Die Organisatioren übrigens hatten gehofft, dass Quick- borns Nils Knickrehm im Finale noch ein Tor schießen würde, denn er führte gemeinsam mit Florian Gütschow vom TuS Hasloh (wurde als bester Spieler ausgezeichnet) die Tor- jägerliste an. Da beide acht Treffer auf ihrem Erfolgskonto hatten (die Treffer bei den Neunmeter-Entscheidungen wurden nicht mitgezählt) musste das Los entscheiden. Da war Nils Knickrehm der glücklichere. Er nahm den Pokal als bester Torschütze in Empfang. Für den zweiten Platz erhielt der SC Ellerau        
noch 150 Euro für die Mannschaftskasse und Tino Müller wurde als bester Torhüter ausgezeichnet.
   Wirklich spannend verlief der Kampf um den dritten Platz zwischen dem TuS Hasloh und der Zweiten des SC Poppenbüttel. Die Poppenbütteler waren dabei 1:0 in Front gezogen, Hendrik Diercks glich für Hasloh aus. Als Florian Gütschow die Hasloher wiederum in Führung brachte, freute sich die Mannschaft wohl ein paar Sekunden zu lange. Denn sofort glichen die Gegner aus. Es war dann erneut Florian Gütschow, der seine Kollegen über das 3:2 jubeln ließ. Aber auch diese Führung egalisierte Poppenbüttel noch einmal.
   Beim abschließenden Neun- meter-Schießen stand es immer noch 5:5, da meisterte Haslohs Torwart Sebastian Schröder einen Schuss. Als letzter brachte Oscar Suego mit dem 6:5 TuS Hasloh den Sieg und damit 100 Euro für Platz drei beim „Bit-Cup“.
Aus der Pinneberger Zeitung vom 7. Januar 2008
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