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Peter Hansaul Quickborn
Mitreißend oder gar drama- tisch war das Finale um den „Bitburger-Cup“
in diesem Jahr nicht wirklich. Dafür waren die jungen Spieler des 1.
FC Quickborn zu überlegen - zumindest zu schnell und zu treffsicher.
Sie führten bereits mit 4:0, da erst wurden ihre Gegner vom SC Ellerau
überhaupt erst munter. Als zuerst Stephan Köhler und dann Fatih Yener
auf 2:4 verkürzten, kam in der Halle am Ziegenweg doch noch einmal
Stimmung auf. Aber der Endspurt des SC Ellerau kam einfach zu spät.
In den ersten Finalminuten, als die Partie noch 0:0 stand,
war es Quickborns Torwart Marc Westphal, der sich mit einer wagemutigen
Parade den ersten Applaus der knapp 200 Zuschauer verdiente. Beim
schnellen Gegenangriff brachte Oliver Prüß den 1. FC Quickborn mit 1:0
in Führung. Dann ging es Schlag auf
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Schlag. Malte Winterholdt erzielte das 2:0 und auch das 3:0. Und als
Christian Todten- haupt auf 4:0 erhöhte, war der „Bit-Cup 2008“ praktisch
schon vergeben.
Bei der Siegerehrung dann, als man den Pokal in Händen hielt,
scherzte Julian Krebs. „Auf unseren ersten Turniersieg hier müssen wir mit
Cham- pagner anstoßen.“ Dafür hätte die Prämie von immerhin 300 Euro wohl
gerade gereicht.
Die Organisatioren übrigens hatten gehofft, dass Quick- borns
Nils Knickrehm im Finale noch ein Tor schießen würde, denn er führte
gemeinsam mit Florian Gütschow vom TuS Hasloh (wurde als bester Spieler
ausgezeichnet) die Tor- jägerliste an. Da beide acht Treffer auf ihrem
Erfolgskonto hatten (die Treffer bei den Neunmeter-Entscheidungen wurden
nicht mitgezählt) musste das Los entscheiden. Da war Nils Knickrehm der
glücklichere. Er nahm den Pokal als bester Torschütze in Empfang. Für den
zweiten Platz erhielt der SC Ellerau
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noch 150 Euro für die Mannschaftskasse und Tino Müller wurde als bester
Torhüter ausgezeichnet.
Wirklich spannend verlief der Kampf um den dritten Platz
zwischen dem TuS Hasloh und der Zweiten des SC Poppenbüttel. Die
Poppenbütteler waren dabei 1:0 in Front gezogen, Hendrik Diercks glich
für Hasloh aus. Als Florian Gütschow die Hasloher wiederum in Führung brachte,
freute sich die Mannschaft wohl ein paar Sekunden zu lange. Denn sofort glichen
die Gegner aus. Es war dann erneut Florian Gütschow, der seine Kollegen über
das 3:2 jubeln ließ. Aber auch diese Führung egalisierte Poppenbüttel noch einmal.
Beim abschließenden Neun- meter-Schießen stand es immer noch 5:5,
da meisterte Haslohs Torwart Sebastian Schröder einen Schuss. Als letzter
brachte Oscar Suego mit dem 6:5 TuS Hasloh den Sieg und damit 100 Euro für
Platz drei beim „Bit-Cup“.
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